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Sammlung: Electron Pulverbeschichtungsgeräte

Electron Pulverbeschichtungsgeräte – Profi-Applikationstechnik aus vier Jahrzehnten Anlagenbau

Electron baut seit über 40 Jahren elektrostatische Applikationstechnik. Vom Handsystem für die Lohnbeschichtung bis zur vollautomatischen Kabinenanlage. Beim Pulverkönig erhalten Sie die manuellen Systeme der +3-Generation: die Steuereinheiten E-COAT+3 Master und Pro, die Corona-Handgeräte E-GUN+3 sowie Behälter von 8 bis 100 Litern. Alle Geräte sind ATEX-konform, kommen mit zwei Jahren Garantie und sind auf rund zehn Jahre wirtschaftliche Lebensdauer ausgelegt, mit gesicherter Ersatzteilversorgung über den gesamten Zeitraum.

Sie sind unsicher, welches System zu Ihrem Anwendungsfall passt? Sprechen Sie uns an – wir sagen Ihnen auch, wenn die kleinere Lösung reicht.

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7 Produkte

Electron Pulverbehälter 50 l Edelstahl

Electron Pulverbehälter 50 l Edelstahl

Regulärer Preis 690,00 €
Verkaufspreis 690,00 € Regulärer Preis
Electron Pulverbehälter 8 l

Electron Pulverbehälter 8 l

Regulärer Preis 390,00 €
Verkaufspreis 390,00 € Regulärer Preis
Electron E-LAB+3 Master DI Desktop-Laborgerät mit Injektor +3

Electron E-LAB+3 Master DI Desktop-Laborgerät mit Injektor +3

Regulärer Preis 3.650,00 €
Verkaufspreis 3.650,00 € Regulärer Preis
Electron Pulverbehälter 100 l mit Injektionsdüsen

Electron Pulverbehälter 100 l

Regulärer Preis 990,00 €
Verkaufspreis 990,00 € Regulärer Preis
Electron E-Coat+3 Master Multicolor (Kartonentleerer)

Electron E-Coat+3 Master Multicolor (Kartonentleerer)

Regulärer Preis 5.390,00 €
Verkaufspreis 5.390,00 € Regulärer Preis
Electron E-Coat+3 Master mit Pulverbehälter (50 l Hopper)

Electron E-Coat+3 Master mit Pulverbehälter (50 l Hopper)

Regulärer Preis 5.390,00 €
Verkaufspreis 5.390,00 € Regulärer Preis
Electron E-Coat+3 Master Grundset - Controller + Pistole

Electron E-Coat+3 Master Grundset - Controller + Pistole

Regulärer Preis 4.590,00 €
Verkaufspreis 4.590,00 € Regulärer Preis

Warum Electron Pulvergeräte?

Der Unterschied zwischen Einsteigertechnik und professioneller Applikation zeigt sich nicht im Datenblatt, sondern auf der Oberfläche: gleichmäßiger Auftrag, kontrollierte Aufladung, reproduzierbare Ergebnisse über die gesamte Schicht. Genau hier setzt Electron an.

Programmierbar statt Erfahrungssache

Wer nach der fortschrittlichsten programmierbaren Applikationstechnik sucht, landet zwangsläufig bei Systemen mit Rezeptspeicher. Die E-COAT+3 Master Steuereinheit verwaltet bis zu 50 Rezepte (P01–P50). Vier davon sind ab Werk hinterlegt: glatte Flächen, vorbeschichtete Materialien, genutete Oberflächen und der Boost-Modus mit 120 kV und 120 µA. Sie rufen die Parameter per Tastendruck ab – auch direkt vom Griff des Handgeräts aus, ohne zurück zur Steuereinheit zu laufen.

Praktisch bedeutet das: Sie stellen ein Werkstück einmal sauber ein, speichern es und fahren dieselben Parameter Monate später identisch wieder. Für Kundenaufträge, Serienteile und alles, was dokumentiert werden muss, ist das der eigentliche Mehrwert.

Schichtdickenkonstanz: der MCF-Modus

Die entscheidende Größe für eine gleichmäßige Schichtdicke ist nicht die Spannung, sondern der Strom im unteren Bereich. Sobald Sie unter 10 Mikroampere arbeiten – bei komplexen Geometrien, Kanten oder Faradayschen Käfigen unumgänglich – schaltet die Master-Einheit automatisch in den MCF-Modus (Micro Charge Feedback). Sie nimmt dann deutlich mehr Strommessungen pro Zeiteinheit und hält die auf das Pulver aufgebrachte Ladung auf Mikroebene stabil.

Das Resultat: kein Rückspray, kein Aufbau an Kanten, saubere Penetration in Vertiefungen – und eine Schichtdicke, die über das Bauteil und über die Schicht hinweg konstant bleibt. Zusätzlich synchronisieren die Korrekturfaktoren PCF1 und PCF2 den Pulveraustrag mehrerer Geräte, damit alle im selben System dieselbe Menge fördern.

Luftregelung, die mitdenkt

Beim E-COAT+3 Master geben Sie Gesamtluftmenge und Pulveranteil in Prozent vor. Das Gerät hält das Luftvolumen im Schlauch konstant und passt die Zusatzluft automatisch an, wenn Sie das Verhältnis ändern. Beim E-COAT+3 Pro regeln Sie beides manuell über Manometerregler an der Frontplatte – robuster, günstiger und für konstante Anwendungen völlig ausreichend.

Farbwechsel in Minuten

Der FastPurge-Modus spült Injektor, Schlauch und Applikationsweg mit Hochdruckluft frei – auslösbar über die „P“-Taste direkt am Handgerät. Wer mehrere Farben pro Woche fährt, spart hier die meiste Zeit. Die Multicolor-Variante mit Kartonentleerer und Vibrationsmotor geht noch einen Schritt weiter: Sie beschichten direkt aus dem Originalgebinde, ohne Umfüllen und ohne Behälterreinigung.

Die Systeme im Überblick

E-COAT+3 Master – die Vollausstattung

Digitale Steuereinheit mit LC-Display, 50 Rezeptspeichern, MCF-Modus, Verbrauchszählern für Verschleißteile, Bluetooth und optionaler TCP/IP-Schnittstelle für den Master-/Slave-Betrieb mehrerer Einheiten. Erhältlich als Grundset, mit 50-Liter-Edelstahlbehälter auf fahrbarem Wagen oder als Multicolor-Ausführung mit Kartonentleerer.

E-COAT+3 Pro – die pragmatische Lösung

Bis 100 kV und 100 µA, drei vordefinierte plus 47 frei belegbare Rezepte, Luftregelung über pneumatische Manometerregler. Wenn Sie mit ein bis zwei Standardfarben arbeiten und keine Automatisierung benötigen, fahren Sie damit wirtschaftlicher.

E-GUN+3 C1 und C2 – die Handgeräte

495 Gramm Eigengewicht, IP64, integrierte LED-Beleuchtung und sieben Meter Förderkabel. Die C1 (bis 120 kV / 120 µA) lässt sich über die Tasten am Rücken fernsteuern – Rezeptwechsel und Parameteranpassung ohne Weg zur Steuereinheit. Sie verarbeitet Kunststoff-, Metallic- und Emaillepulver; die C2 (bis 100 kV / 100 µA) ist für Emaille nicht freigegeben.

E-LAB+3 Master DI – das Laborgerät

Kompaktes Tischsystem mit 500- oder 1000-ml-Becher und Inline-Injektor. Für Musterteile, Farbentwicklung, Qualitätskontrolle und Schulungen. 13 kg, 37 × 57 × 34 cm.

Behälter von 8 bis 100 Litern

Fluidbodenbehälter in Stahl und Edelstahl: 8 Liter für Einzelteile und schnelle Farbwechsel, 50 Liter Edelstahl für den Dauerbetrieb, 100 Liter mit Injektorsockel für bis zu acht Applikatoren.

Corona-Technologie: wann sie die richtige Wahl ist

Alle Electron-Handgeräte arbeiten nach dem Corona-Prinzip: Eine Hochspannungselektrode an der Düsenspitze ionisiert die Luft, das durchströmende Pulver nimmt die Ladung auf und lagert sich am geerdeten Werkstück ab. Corona lädt schnell und stark auf – die richtige Wahl für Flächen, Metallic-Pulver und hohe Auftragsleistung. Bis zu 425 Gramm Pulver pro Minute sind in Kombination mit dem E-FEED+3 VI INLINE Injektor möglich.

Ihre Grenze liegt bei tiefen Innenecken und Rohrenden, wo der Faradaysche Käfig die Abscheidung behindert. Für solche Bauteile ist die Tribo-Technik die bessere Wahl, weil sie das Pulver durch Reibung statt durch ein elektrisches Feld auflädt. Der optionale FastCorona™-Entionisierungsring schließt einen Teil dieser Lücke: Er reduziert freie Ionen, erlaubt Spritzabstände bis herunter auf 100 mm und minimiert den Orange-Peel-Effekt bei empfindlichen Pulvern. Welches Verfahren wann sinnvoll ist, erklären wir ausführlich in unserem Beitrag zu den Applikationssystemen für Pulverlacke.

Was Sie für den Betrieb brauchen

Prüfen Sie vor der Bestellung drei Punkte:

  • Druckluft: 5,5 bis 7,0 bar Eingangsdruck, Anschluss 8 mm. Die Luft muss öl- und wasserfrei sein (max. 1,4 g/m³ Wasserdampf, max. 0,12 mg/m³ Ölnebel). Ein vorgeschalteter Filter-Regler ist Pflicht – feuchte Luft ruiniert jedes Beschichtungsergebnis, unabhängig vom Gerätepreis.
  • Erdung: Werkstück, Kabine und Aufhängung müssen mit maximal 1 MΩ geerdet sein, wöchentlich zu prüfen. Mangelhafte Erdung ist mit Abstand die häufigste Ursache dafür, dass Pulver nicht haftet.
  • Ex-Schutz und Absaugung: Die Steuereinheiten sind für Zone 22 zugelassen (II 3(2) D, IP54), die Handgeräte für die von ihnen erzeugte Zone 21 (II 2 D, IP64). Eine technische Belüftung, die die Staubkonzentration unter 50 % der unteren Explosionsgrenze hält, ist zwingend vorgeschrieben.

Anschließend braucht das Pulver Hitze: Die passenden Öfen finden Sie hier. Den kompletten Ablauf von der Vorbehandlung bis zum Einbrennen haben wir in unserer Anleitung zum Selberbeschichten Schritt für Schritt beschrieben.

Lohnt sich Electron für Sie?

Ehrliche Antwort: Wenn Sie ein paar Felgen im Jahr beschichten, brauchen Sie kein E-COAT+3 Master. Dafür genügen unsere günstigeren Einstiegsmodelle vollkommen. Electron lohnt sich, sobald Beschichten Teil Ihrer Wertschöpfung ist: bei Kundenaufträgen, mehreren Farbwechseln pro Woche, dokumentationspflichtigen Ergebnissen oder wenn Sie die Technik in eine bestehende Anlage integrieren wollen. Dann rechnet sich der Aufpreis über weniger Ausschuss, geringeren Pulververbrauch und kürzere Rüstzeiten.

Lieferung, Garantie und Service

Wir liefern innerhalb Deutschlands in 7 bis 10 Tagen, nach Österreich in 7 bis 14 Tagen; für das übrige Ausland nennen wir Ihnen die Lieferzeit gern vorab. Kompakte Geräte kommen per Paketdienst, Systeme mit 50-Liter-Behälter oder Kartonentleerer per Spedition – bitte planen Sie hier eine zweite Person oder ein Hebemittel für die Abladung ein.

Auf die Steuereinheiten erhalten Sie zwei Jahre Garantie auf Produktions- und Bauteilfehler; im Garantiefall getauschte Teile sind für Sie kostenfrei. Verschleiß- und Ersatzteile – Düsen, Deflektoren, Teflonbuchsen, Carbonringe, Injektordüsen – bekommen Sie über die gesamte Produktlebensdauer bei uns. Fragen zur Auslegung, zur Integration oder zum passenden Zubehör beantworten wir persönlich, bevor Sie bestellen.