Farbmuster Bündel Gold and more Metallic 10x
Option wählen
Farbmuster Bündel Silver Metallic 7x
Option wählen
Farbmuster Bündel Grey Metallic 6x
Option wählen
Farbmuster Bündel Black 7x
Option wählen
Farbmuster Rohlinge 5x - Unbeschichtet
Option wählen
RAL Farbfächer K1 213 RAL-Farben
Option wählen
Farbmuster Rohlinge 3x - Unbeschichtet
Option wählen
Farbmuster Rohlinge 1x - Unbeschichtet
Option wählen
Warum der Bildschirm den echten Farbton nicht zeigt
Sie legen einen Farbton am Monitor fest oder greifen zum RAL-Fächer, und nach dem Einbrennen sieht das beschichtete Teil doch anders aus. Das liegt am Verfahren: Der endgültige Ton entsteht erst, wenn der Pulverlack aufschmilzt und aushärtet. Wird dabei die vorgegebene Objekttemperatur, also die Temperatur des Bauteils selbst, deutlich überschritten, verschiebt sich der Farbton zusätzlich. Ein Musterblech nimmt Ihnen dieses Rätselraten ab, weil es genau diesen fertig eingebrannten Zustand zeigt.
Ein Farbmuster ist ein pulverbeschichtetes Blech, meist aus Stahl, rund 20 x 10 cm groß und je nach Set etwa 1 bis 3 mm stark. Sie sehen Farbton, Glanzgrad und Oberflächenstruktur nebeneinander und im Tageslicht, nicht als Pixel. Für einen einzelnen RAL-Standardfarbton reicht oft schon der Abgleich am eigenen Bauteil, für Sonderfarben lohnt der Griff zum Muster fast immer.
| Muster-Set | Karten | Farbbereich |
|---|---|---|
| Gold, Bronze, Kupfer | 10 | Gold- und Bronze-Metallic |
| Silber, Chrom | 7 | Silber- und Chrom-Metallic |
| Grau, Anthrazit | 6 | dunkle Metallic-Grautöne |
| Schwarz | 7 | RAL 9005 über alle Glanzgrade |
| Rohlinge | 5 | unbeschichtet, zum Selbstbeschichten |
Die vier gebündelten Sets decken die Bereiche ab, in denen die Farbwahl am häufigsten kippt, das fünfte Set ist bewusst leer und für eigene Testbeschichtungen gedacht.
Metallic- und Effekttöne brauchen das reale Blech
Bei Metallic-Tönen ist die RAL-Nummer nur ein Richtwert, keine exakte Vorgabe. Der Effekt entsteht aus plättchenförmigen Pigmenten, deren Wirkung von Lichteinfall, Schichtdicke und Verarbeitung abhängt, deshalb empfehlen wir vor einer Serie grundsätzlich eine Farbkontrolle am beschichteten Blech. Wenn Sie mehrere metallische Farbtöne gegeneinander abwägen, sparen Sie sich mit einem Musterbündel eine etwaige Fehlbestellung.
Noch deutlicher wird das bei Lasuren. Eine Lasur ist ein transparent eingefärbter Lack, der über einem spiegelnden Untergrund aus Chrom oder Silber liegt und daraus einen Candy-Effekt bildet, also eine farbige Tiefenwirkung. Die Farbintensität hängt hier stark von der Schichtdicke ab: Schon rund 20 µm mehr oder weniger verändern den Ton sichtbar. Wer den fertigen Look treffen will, kommt an einem realen Muster kaum vorbei; einen Eindruck der möglichen Töne geben Ihnen die transparenten Lasuren im Sortiment.
Expertenmeinung von Pulverkönig
In der Beratung sehen wir immer wieder, dass ein Candy- oder Lasurton am Musterblech ganz anders wirkt als am Monitor. Schon etwa 20 µm Unterschied in der Schichtdicke verschieben den Farbton, deshalb raten wir bei Effekt- und Lasurtönen zum realen Muster, bevor die Felge oder das Serienteil an die Reihe kommt.
Bei den gebündelten Metallic-Mustern lohnt der Blick auf die Machart. Homogene, reproduzierbare Effekte entstehen im Bonding-Verfahren, bei dem die Effektpigmente fest an die Pulverkörner gebunden werden, sodass sich nichts entmischt; der Effektpigmentanteil liegt üblich bei 1 bis 6 Prozent. So lassen sich zum Beispiel die Silber- und Chromtöne als Musterbündel direkt nebeneinander vergleichen, statt sie einzeln zu bestellen.
Ein Punkt zur Beständigkeit gehört dazu: Helle Silber- und Chrom-Oberflächen sind kratzempfindlich. Für dauerhafte Optik sollten Sie solche Effekte mit einem Klarlack versiegeln. Achten Sie dabei auf einen Kompromiss, denn über einem echten Spiegelchrom legt der Klarlack einen leichten Silberschleier über den Spiegeleffekt. Prüfen Sie diese Kombination im Zweifel ebenfalls am Muster.
Schwarz ist nicht gleich Schwarz: Glanzgrad und Struktur vergleichen
Tiefschwarz kann fast wie ein anderer Farbton wirken, je nachdem, in welchem Glanzgrad Sie es beschichten. Der Glanz wird als Glanzeinheit (GE) gemessen; ein polierter schwarzer Glasstandard ist dabei auf 100 GE festgelegt. Zwischen Hochglanz und Feinstruktur liegen Welten, und genau diese Spanne bildet ein Schwarz-Musterset ab: Sieben Karten zeigen RAL 9005 Tiefschwarz über alle Glanzgrade von der glänzendsten bis zur feinstrukturierten Oberfläche, sodass Sie alle Glanzgrade von Tiefschwarz im Vergleich in der Hand halten.
| Glanzgrad | Glanzeinheit | Wirkung | Einsatz |
|---|---|---|---|
| Hochglanz | 80 bis 95 GE | stark spiegelnd | glatte Flächen in gutem Zustand |
| Seidenglanz | 60 GE ±10 | dezenter Glanz | ausgewogenes Finish |
| Seidenmatt | 40 GE ±10 | zurückhaltend | pflegeleicht, kratzunempfindlicher |
| Matt | 25 GE ±10 | diffus, samtig | leicht angeraute Flächen |
Je matter der Grad, desto reflexionsärmer und unauffälliger die Oberfläche, dafür bei Stumpfmatt etwas kratzempfindlicher. Für einen edlen, dezent schimmernden Ton greifen viele zu RAL 9005 Tiefschwarz in Seidenmatt.
Expertenmeinung von Pulverkönig
Erfahrungsgemäß entscheidet sich am Glanzgrad mehr als am Farbton selbst. Halten Sie Hochglanz mit rund 80 bis 95 GE und eine Feinstruktur mit unter 10 GE am selben Blech
- Die Auswahl einer Auswahl führt zu einer vollständigen Seitenaktualisierung.
- Öffnet in einem neuen Fenster.

