Pulverlack Mirror Chrome
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Pulverlack Blackened Bronze
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Pulverlack Star Silver
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Pulverlack RAL 1026 Leuchtgelb
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Pulverlack Rot Lasur
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Pulverlack Pale Gold
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Pulverlack Purpur Lasur Classic
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Pulverlack Silver Light
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Pulverlack Blau Lasur Classic
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Pulverlack Black Wrinkle
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Pulverlack Silver Substratum
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Pulverlack Blackened Gold
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Pulverlack Midnight Purple
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Pulverlack Silver Sparky
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Pulverlack Gold Lasur
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Pulverlack Gunmetal Light
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Pulverlack RAL 6038 Leuchtgrün
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Pulverlack Anthracite Porsche
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Pulverlack Copper Sparky
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Pulverlack Maya Gold
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Welche Farbwelten für Ihr Bauteil zur Wahl stehen
Stellen Sie sich Ihr Bauteil vor, etwa eine Felge, einen Gartenzaun oder ein Möbelstück, das einen neuen Ton bekommen soll. Bei der Pulverbeschichtung reichen die Farben von einfarbigen RAL-Tönen über metallische Effekte bis zu leuchtenden Signalfarben. Der Farbton bestimmt dabei nicht nur die Optik, sondern auch, wie gut die Oberfläche Sonne, Witterung und Kratzer übersteht.
Über 500 Farben und Strukturen stehen im Sortiment bereit, von der schlichten Standardfarbe bis zum aufwendigen Effektaufbau. Damit Sie sich zurechtfinden, hilft die Einteilung in vier Farbwelten: einfarbige RAL-Töne, Metallic-Farben, mehrschichtige Candy- und Cosmic-Effekte sowie fluoreszierende Leuchtfarben. Wie kräftig ein Ton deckt, hängt auch vom Pigment ab: intensive Bunttöne wie ein sattes Rot brauchen teurere organische Pigmente, während anorganische Pigmente besser decken und temperaturstabiler sind.
Die folgende Übersicht zeigt, wie sich die vier Farbwelten im Aufbau und in der Wirkung unterscheiden.
| Farbwelt | Schichtaufbau | Optik | Beispielton |
|---|---|---|---|
| RAL-Standard | 1 Schicht deckend | einfarbig, matt bis hochglanz | RAL 9005 Tiefschwarz |
| Metallic | 1 Schicht mit Effektpigment | metallisch schimmernd | Star Silver |
| Candy und Cosmic | 2 Schichten, Lasur über Spiegelbasis | tiefer Farbglanz | Candy Rot |
| Leuchtfarben | 1 Schicht, nur innen | tagesleuchtend | RAL 1026 Leuchtgelb |
Für ein einzelnes Innenteil reicht oft eine einfarbige Standardfarbe, für ein Sichtbauteil mit Tiefenwirkung lohnt der mehrschichtige Effektaufbau.
RAL-Farbsystem: genormte Farbtöne mit fester Nummer
RAL 9005 Tiefschwarz, RAL 7016 Anthrazitgrau, RAL 9010 Reinweiß: hinter jeder dieser Nummern steckt ein exakt definierter Farbton. Das RAL-Farbsystem, 1927 eingeführt, ordnet jedem genormten Ton eine feste Kennziffer zu, sodass Ihr Reinweiß heute wie in fünf Jahren gleich ausfällt.
Den Referenzton des Sortiments bildet RAL 9005 Tiefschwarz, das Sie über alle Glanzgrade, also von stark spiegelnd bis reflexionsarm, von hochglanz bis stumpfmatt bekommen. Diese Töne bestehen aus Polyester, dem witterungsstabilen Bindemittel, das sich für innen wie außen eignet. Die meisten sind in Fassadenqualität gefertigt, also für dauerhaft bewitterte Bauteile freigegeben, und nach Qualicoat oder GSB zertifiziert, den beiden gängigen Gütesiegeln der Branche.
RAL 7016 Anthrazitgrau in Feinstruktur eignet sich für Zäune, Tore und Fassadenteile, weil die feine Struktur Kratzer und Fingerabdrücke kaschiert. Beim Einbrennen, dem Aushärten im Ofen, härten diese Pulver bei rund 180 °C in 15 bis 20 Minuten aus. Aus einem Kilogramm beschichten Sie bei 60 µm Schichtdicke, also 60 Mikrometern, rund 9 bis 13 m², das erleichtert Ihnen die Mengenplanung.
Nicht jeder RAL-Ton hält im Freien gleich lange. Für dauerhaft bewitterte Bauteile führen hochwetterfeste Lacke weiter, die den Farbton bei richtiger Vorbehandlung, also gründlicher Reinigung und Haftgrund, 15 bis 20 Jahre auch unter starker Sonne bewahren. Umgekehrt sind RAL-Leuchtfarben wie RAL 1026 Leuchtgelb nur für innen gedacht, weil ihre Fluoreszenz-Pigmente im Freien ohne Schutz verblassen.
Metallic-, Candy- und Effektfarben für sichtbare Tiefe
Ein Metallic-Ton und ein Candy-Effekt entstehen auf ganz unterschiedliche Weise. Bei metallischen Farbtönen liegen feine Metallpigmente in einer einzigen Schicht, die das Licht flimmern lassen. Ein Candy-Effekt dagegen ist zweischichtig: über einen spiegelnden Chrom- oder Silberuntergrund legen Sie eine transparente Farblasur, und erst diese Tiefe erzeugt den leuchtenden Glanz.
Für Felgen und Motorsportteile ist Star Silver ein wetterfestes Felgensilber, das im Bonding-Verfahren hergestellt wird. Beim Bonding werden die Effektpigmente fest an die Pulverkörner gebunden, sodass sich der Ton nicht entmischt und über die ganze Fläche gleichmäßig bleibt. Wärmere Töne wie Blackened Bronze oder Pale Gold wirken dagegen zurückhaltend und passen an Möbel und Interieurflächen.
Fertig abgestimmte Candy-Sets nehmen Ihnen das Zusammensuchen der Komponenten ab, denn Untergrund und Lasur sind im Set aufeinander abgestimmt. Genau bei diesen Effekten zahlt sich ein Test vorab aus.
Expertenmeinung von Pulverkönig
In der Praxis wird bei Candy- und Lasureffekten die Schichtdicke oft unterschätzt. Schon rund 20 µm mehr oder weniger verschieben den Farbton spürbar, deshalb beschichten wir vor jeder Serie ein Musterblech, statt uns auf die Vorstellung zu verlassen.
Helle Metallic- und Chromoberflächen sind empfindlich gegen Kratzer. Ein Klarlack versiegelt die Effektschicht und schützt sie vor Kratzern, UV und Witterung, besonders im Außenbereich. Beachten Sie dabei: ein Chrom-Effekt wie Mirror Chrome kommt der Optik von echtem Chrom nahe, ersetzt aber keine galvanische Verchromung, und unter Klarlack legt sich ein feiner Silberschleier über den Spiegelglanz.
Zwei Farben an einem Bauteil kombinieren Sie über das Maskieren, also das Abdecken der Bereiche, die frei bleiben sollen. Sie beschichten die erste Farbe, brennen sie ein und decken den fertigen Bereich mit hitzebeständigem Klebeband ab, bevor die zweite Farbe folgt.
Farbe sicher wählen: Musterblech statt Monitor
Am Bildschirm sieht ein Farbton fast nie so aus wie später auf dem eingebrannten Bauteil. Monitore stellen Farben unterschiedlich dar, und gerade bei Metallic und Anthrazit täuscht die Anzeige. Verlässlich wird die Wahl erst mit einem echten Musterblech, das den Ton nach dem Einbrennen zeigt.
Musterbleche gibt es für RAL- und Sonderfarbtöne, und für Schwarz stellt ein eigenes Set alle Glanzgrade nebeneinander. Der Glanzgrad verändert die Wirkung desselben Farbtons erheblich. Gemessen wird er in Glanzeinheiten (GE), wobei ein polierter Glasstandard auf 100 GE festgelegt ist. Am Referenzton RAL 9005 Tiefschwarz lässt sich das gut ablesen.
| Glanzgrad | Glanzeinheit | Wirkung | Beispiel |
|---|---|---|---|
| Hochglanz | 80 bis 95 GE | stark spiegelnd | RAL 9005 hochglanz |
| Seidenglanz | 60 GE ±10 | ausgewogener Glanz | RAL 9005 seidenglanz |
| Seidenmatt | 40 GE ±10 | dezent, pflegeleicht | RAL 9005 seidenmatt |
| Matt | 25 GE ±10 | blendarm | RAL 9005 matt |
| Stumpfmatt | unter 10 GE | reflexionsarm | RAL 9005 stumpfmatt |
Welcher Glanzgrad passt, hängt vom Bauteil ab: Hochglanz betont glatte Flächen in gutem Zustand, während matte und strukturierte Grade kleine Unebenheiten kaschieren. Ein Farbmuster-Set für Schwarz stellt diese Grade zum direkten Vergleich nebeneinander.
Expertenmeinung von Pulverkönig
In der Beratung erleben wir oft, dass ein Farbton am Bildschirm überzeugt und auf dem Blech dann zu glänzend oder zu matt wirkt. Zwischen Seidenglanz und Seidenmatt liegen rund 20 GE, ein Unterschied, den der Monitor kaum zeigt. Vor größeren Projekten raten wir deshalb zum echten Muster.
Wenn Sie den Farbton nicht nur auswählen, sondern das Teil selbst beschichten möchten, führt Sie unsere Anleitung zum selber Pulverbeschichten durch Vorbereitung, Auftrag und Einbrennen.

